Mediation Mediationsverfahren Düsseldorf

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Mediation und Mediationsverfahren.

Willkommen bei SchraderMansouri Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft in Düsseldorf.

Exzellente Beratung ist unser Anspruch. Wir bieten Ihnen Rechtsanwaltliche Mediation und die Begleitung in Mediationsverfahren in ausgewählten Rechtsgebieten.

Mediation und Mediationsverfahren im Focus.

Mediation – Vorteile und Grundlagen

Die RAK Düsseldorf fordert von den Mediatoren den besonderen Nachweis der Ausbildung. Deshalb werden hier für die Suche nach einem geeigneten Anwalt auch die Fachbereiche angegeben. Die einzelnen Fachgebiete der Rechtsanwälte und Fachanwälte ändern und erweitern sich stets. Die Mediatorenliste wird daher von der RAK aktualisiert und veröffentlicht. Vgl.  für den Bezirk Düsseldorf die Liste vom 3. November 2016 Mediator Düsseldorf.

Vorteile der Mediation

Der Anwalt und Mediator begleitet die Beteiligten als unabhängiger Dritter. Das Verfahren ist strukturiert, freiwillig und konstruktiv. Ziel ist die gemeinsame Vereinbarung. Die Einigung folgt entsprechend den Bedürfnissen und Interessen. Nicht nur deshalb werden so Gerichtsverfahren vermieden. Die Streitigkeiten werden auch vereinfacht. Die Chance zur Einigung. Einige Argumente aus Sicht der Praxis:

Die Anwaltmediation wird gewählt,

  • weil die einvernehmliche Streitbeilegung vorgezogen wird.
  • um ein langwieriges und deshalb belastendes Streitverfahren zu vermeiden.
  • um entsprechend Verfahrenskosten einzusparen.
  • weil die Beziehung zum Konfliktgegner erhalten bleibt.
  • da auch die persönlichen Interessen der Beteiligten berücksichtigt werden können.
  • weil mit diesem Verfahren tragfähige Lösungen erarbeitet werden.
  • weil die notariellen Abschlussvereinbarungen urteilsgleiche Rechtswirkungen entfalten.
  • da die Beteiligten Ihre Autonomie erhalten.
  • weil die Konfliktlage der Beteiligten vertraulich bleibt.
  • weil die Mediation zugleich die zukunftsorientierte Lösungen bietet.
  • da der Mediator / die Mediatorin von beiden Beteiligten ausgewählt wird (Wahl von Qualifikation und Fachkunde).
  • weil der Mediator / die Mediatorin beiden Beteiligten gleichermaßen verpflichtet ist.
  • weil Planungssicherheit erhalten bleibt.
  • um eine umfassende Einigung zu erzielen.
  • weil Akzeptanz der Einigung erreicht wird.
  • als Grundlage einer einvernehmlichen Scheidung.

Grundlagen der Mediation

In der Vergangenheit wurde die Mediation mitunter als Methode bezeichnet. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes wird sie jedoch ausdrücklich als Verfahren bezeichnet. Der Güterichter unterliegt dem Verfahren nicht. Dennoch wendet er es an. Im Ergebnis entspricht dies auch den Vorstellungen des Gesetzgebers. Vgl. hierzu § 278 Abs. 5 ZPO. Daher ist der Versuch, die Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren zugänglich zu machen, erkennbar gelungen. Die Beteiligten können sich jederzeit auf das Verfahren einigen. Manche Verträge enthalten auch eine entsprechende Klausel.

Mediationsgesetz vom 21.07.2012. Ein Auszug:

§ 1 Begriffsbestimmungen

(1) Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.

(2) Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt.

§ 2 Verfahren; Aufgaben des Mediators

(1) Die Parteien wählen den Mediator aus.

(2) Der Mediator vergewissert sich, dass die Parteien die Grundsätze und den Ablauf des Mediationsverfahrens verstanden haben und freiwillig an der Mediation teilnehmen.

(3) Der Mediator ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet. Er fördert die Kommunikation der Parteien und gewährleistet, dass die Parteien in angemessener und fairer Weise in die Mediation eingebunden sind. Er kann im allseitigen Einverständnis getrennte Gespräche mit den Parteien führen.

(4) Dritte können nur mit Zustimmung aller Parteien in die Mediation einbezogen werden.

(5) Die Parteien können die Mediation jederzeit beenden. Der Mediator kann die Mediation beenden, insbesondere wenn er der Auffassung ist, dass eine eigenverantwortliche Kommunikation oder eine Einigung der Parteien nicht zu erwarten ist.

(6) Der Mediator wirkt im Falle einer Einigung darauf hin, dass die Parteien die Vereinbarung in Kenntnis der Sachlage treffen und ihren Inhalt verstehen. Er hat die Parteien, die ohne fachliche Beratung an der Mediation teilnehmen, auf die Möglichkeit hinzuweisen, die Vereinbarung bei Bedarf durch externe Berater überprüfen zu lassen. Mit Zustimmung der Parteien kann die erzielte Einigung in einer Abschlussvereinbarung dokumentiert werden.

§ 3 Offenbarungspflichten; Tätigkeitsbeschränkungen

(1) Der Mediator hat den Parteien alle Umstände offenzulegen, die seine Unabhängigkeit und Neutralität beeinträchtigen können. Er darf bei Vorliegen solcher Umstände nur als Mediator tätig werden, wenn die Parteien dem ausdrücklich zustimmen.

(2) Als Mediator darf nicht tätig werden, wer vor der Mediation in derselben Sache für eine Partei tätig gewesen ist. Der Mediator darf auch nicht während oder nach der Mediation für eine Partei in derselben Sache tätig werden.

(3) Eine Person darf nicht als Mediator tätig werden, wenn eine mit ihr in derselben Berufsausübungs- oder Bürogemeinschaft verbundene andere Person vor der Mediation in derselben Sache für eine Partei tätig gewesen ist. Eine solche andere Person darf auch nicht während oder nach der Mediation für eine Partei in derselben Sache tätig werden.

(4) Die Beschränkungen des Absatzes 3 gelten nicht, wenn sich die betroffenen Parteien im Einzelfall nach umfassender Information damit einverstanden erklärt haben und Belange der Rechtspflege dem nicht entgegenstehen.

(5) Der Mediator ist verpflichtet, die Parteien auf deren Verlangen über seinen fachlichen Hintergrund, seine Ausbildung und seine Erfahrung auf dem Gebiet der Mediation zu informieren.

§ 4 Verschwiegenheitspflicht

Der Mediator und die in die Durchführung des Mediationsverfahrens eingebundenen Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, soweit gesetzlich nichts anderes geregelt ist. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihnen in Ausübung ihrer Tätigkeit bekannt geworden ist. Ungeachtet anderer gesetzlicher Regelungen über die Verschwiegenheitspflicht gilt sie nicht, soweit

1.

die Offenlegung des Inhalts der im Mediationsverfahren erzielten Vereinbarung zur Umsetzung oder Vollstreckung dieser Vereinbarung erforderlich ist,

2.

die Offenlegung aus vorrangigen Gründen der öffentlichen Ordnung (ordre public) geboten ist, insbesondere um eine Gefährdung des Wohles eines Kindes oder eine schwerwiegende Beeinträchtigung der physischen oder psychischen Integrität einer Person abzuwenden, oder

3.

es sich um Tatsachen handelt, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.

Der Mediator hat die Parteien über den Umfang seiner Verschwiegenheitspflicht zu informieren.

(Auszug Ende)

Das Mediationsverfahren. Die Chance zur Einigung.

Grundlagen und Vorteile der Mediation. Hinweise von Rechtsanwältin Anke Vander-Philipp. Mediatorin in Düsseldorf.
Mediationsklausel für Mediation

Anke Vander-Philipp

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht, Mediatorin Düsseldorf

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